Unser Unternehmen

Unsere Produktionstätte
in Asien

2017 ist es uns gelungen unsere Produktionsstätte
in Asien als 100%ige Tochter der Imex Dental und
Technik GmbH zu etablieren. Das bedeutet, dass
anders als zu den gängigen Joint Ventures in Asien
nun die Mitarbeiter dort vor Ort Bestandteil unseres
Unternehmens geworden sind und das Unternehmen
sich dort unter dem Namen IMEX als eigenständiges
Unternehmen präsentiert.

Im Gespräch mit Jan-Dirk Oberbeckmann über die Gründung
der neuen Unternehmenstochter IMEX® Asia in Shenzhen 

In diesem Sommer war es soweit. Die IMEX Asia hat erfolgreich die Produktion aufgenommen. Als 100%ige Tochter der IMEX Dental am Standort Shenzhen, rund 60 Kilometer von Hongkong entfernt, fertigt sie hochwertige Zahnersatzprodukte für Ihre Patienten an. Welche Herausforderungen dafür gemeistert wurden, erzählt uns Jan-Dirk Oberbeckmann und gibt auch einen Ausblick in die Zukunft.
Jan-Dirk Oberbeckmann in unser neuen Produktionstätte für Zahnersatz in Asien
Wie viele Kolleginnen und Kollegen gibt es bei unserer neuen chinesischen Tochter?
„Wenn wir in Shenzhen vollzählig sind, werden es insgesamt 250 Mitarbeiter sein. Aktuell sind es 120 Mitarbeiter. Wir haben also noch Bedarf und stellen gerade ein.“

Was war die größte Herausforderung bei der Gründung unserer Tochter in China?
„Mit Abstand die bürokratischen Hürden, die wir in diesem Ausmaß nie vermutet hätten. Wir haben eine relativ neue Möglichkeit für die Gründung der IMEX® Asia genutzt, die uns zu 100%igen Eigentümern macht und bis vor Kurzem nicht möglich war. China hat ausländischen Investoren über das Instrument der „Wholly Foreign-Owned Enterprise“ die Möglichkeit gegeben, hundertprozentige Tochterunternehmen ohne das sonst übliche Joint Venture aufzubauen. Der Zugang ist, wie wir erlebt haben, mit sehr hohen bürokratischen Hürden versehen. Es müssen zahlreiche Anforderungen erfüllt und Lizenzen beantragt werden. Selbst einfachste Vorgänge haben sechs Monate gedauert. Die chinesischen Behörden schauen sich Firmengründungen wirklich sehr genau an.“

Wie lange haben die ganzen Vorbereitungen gedauert?
„Insgesamt haben die Vorbereitungen eineinhalb Jahre gedauert. Der offizielle Starttermin war am 01. August 2017.“

Wird die Produktpalette aus der chinesischen Produktion wie bisher fortgesetzt?
„Ja, das ist richtig. Weil wir aber ganz andere Möglichkeiten als vorher haben, werden wir das Produktportfolio sicher auch erweitern. Inwiefern, beziehungsweise wann das sein wird, ist noch zu klären. Eine Aussage wäre zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh.
Imex Asia - Produktion von Zahnersatz in China - TeamfotoIMEX Asia - Praduktion von Zahnersatz in China - Teamfoto2
Welche Verbesserungen bringt der neue Standort mit sich?
„Mit dem Umzug wurden die Arbeitsplätze und das Equipment aktualisiert, Abteilungen besser strukturiert und miteinander vernetzt. Die IT hat ein sehr umfangreiches Update erhalten. Für die Arbeitsabläufe nutzen wir eine spezielle Software, mit der wir den Prozess effizienter gestalten können. Nicht zuletzt haben wir in eine vollkommen neue Hardware investiert. Die Vernetzung mit Deutschland ist dadurch noch enger geworden. Und was uns ganz wichtig war, was wir durch das Modell des Joint Ventures vorher so nicht hatten, ist die Möglichkeit, auch das Personal besser auf unseren Qualitätsbedarf hin zu fördern.“

Welche Verbesserungen können unsere Kunden ganz direkt erleben?
„Entstehende Kosteneinsparungen werden wir mit der notwendigen Vorlaufzeit an Patienten weitergegeben. Das ist ein erklärtes Ziel. Wir wollen neue, innovative Materialien testen und die daraus entstehenden neuen Produkte in den Markt bringen. Wichtig ist uns auch die Durchlaufzeit für einzelne Produktgruppen weiter zu verkürzen, was eine sehr umfangreiche Aufgabe ist, da gleichzeitig auch Raum für Qualitätsverbesserungen möglich sein soll. Die Verbesserungen werden wir auch gerne wieder extern prüfen lassen. Herr Professor Piwowarczyk ist eine Koryphäe, die eine neutrale Meinung einbringen kann und uns in der weiteren Gestaltung sicher weiterhilft.

Was schätzt Du, wie viele Kilometer Du in der Zeit der Gründung zwischen Deutschland und China zurückgelegt hast?
„Wie viele Kilometer es sind, müsste man wirklich mal nachzählen. Es sind auf jeden Fall sehr viele. Ich muss sagen, ich bin sehr gerne dort vor Ort bei unseren Mitarbeitern in China und habe das Gefühl, dass wir durch die Übernahme unsererseits nochmal ganz anders motivieren konnten. Sie freuen sich Teil eines größeren Ganzen zu sein. Sicher trifft auch zu, Teil eines deutschen Unternehmens zu sein und damit auch voneinander lernen zu können. Man ist jetzt mehr zu einer Mannschaft geworden und das ist ein tolles Gefühl. Aber es ist natürlich auch eine große Herausforderung insofern, dass sich die Zahl der Mitarbeiter verdoppelt hat. Das bringt einige Verpflichtungen und Aufgaben mehr mit sich. Aber dem schaue ich positiv entgegen.“

IMEX Asia - Praduktion von Zahnersatz in China - EmpfangIMEX Asia - Praduktion von Zahnersatz in China - Teamfoto2Zahntechnikerin

Dann wurde die ganze Mühe also mit einem tollen Ergebnis belohnt?
„Ja, absolut. Davon kann man sich auch persönlich überzeugen. Wer vielleicht seinen Urlaub im Großraum Hongkong verbringt, kann nach Absprache gerne unsere Produktion besichtigen. Die ist mit eineinhalb Stunden Fahrzeit nicht weit entfernt. Unsere deutschen Mitarbeiter würden dann eine Produktionsführung veranstalten. Wir stellen aber auch Bilder bei Facebook online.“

Unsere Produktionsstätte in Asien

IMEX Asia - Praduktion von Zahnersatz in China - Das ganze Team